Der Wissensspeicher Ihrer KI, unter Ihrer Kontrolle

Wo liegt das Wissen, das Ihre KI-Assistenten ansammeln?

Sobald Ihre Mitarbeitenden KI-Assistenten einsetzen, entsteht eine neue Datenschicht: der Wissensspeicher, den diese Assistenten aufbauen. Genau dort verlässt Unternehmenswissen den europäischen Rechtsraum, auch wenn Sie das KI-Modell selbst sauber geklärt haben. knowmind ist diese Schicht, betrieben in Deutschland, mit Mandantentrennung in der Datenbank und eingebauten Werkzeugen für Export und Löschung. Diese Seite gibt Ihrer IT die Angaben, die eine Sicherheitsprüfung braucht.

Ihr Modell ist geklärt, Ihr Wissensspeicher womöglich nicht

Die Frage nach dem KI-Modell haben viele Unternehmen sauber beantwortet, die Frage nach dem Wissensspeicher seltener. Die verbreiteten Anbieter Mem0, Letta, Pinecone und Zep betreiben ihre Dienste in den USA. Damit liegt genau das Wissen, das Ihre Assistenten über Ihr Unternehmen ansammeln, an einem Ort außerhalb Ihrer Zuständigkeit. knowmind läuft auf Servern der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Nürnberg. Die ISO-27001-Zertifizierung gilt für dieses Rechenzentrum; sie deckt knowmind als Anwendung nicht ab, damit Sie die Angabe in Ihrer Prüfung richtig zuordnen.

Ihre Daten bleiben von anderen Mandanten getrennt, auch bei einem Programmfehler

Wo mehrere Kunden dieselbe Plattform nutzen, entscheidet die Trennung der Daten. In knowmind erzwingt die Datenbank sie selbst, über Row-Level-Security, durchgängig auch bei Graph- und Vektorsuche. Ein fehlerhafter Filter in der Anwendung kann damit keine Daten fremder Mandanten liefern. Die Team-Funktion wurde zusätzlich gegen Angriffsannahmen geprüft.

Ihre Daten sind nach einem Ausfall wieder da, und das ist gemessen

Eine Sicherung ist erst dann etwas wert, wenn die Wiederherstellung funktioniert. Gesichert wird täglich um 03:05 Uhr mit automatischer Integritätsprüfung, vorgehalten werden 14 Tage täglich und 8 Wochen wöchentlich, dazu liegt eine tägliche Zweitkopie der letzten sieben Sicherungen auf einem räumlich getrennten System. Am 15. Juli 2026 lief die Wiederherstellung aus der Tagessicherung erfolgreich durch, der Datenbestand war tabellenweise identisch. Als Ziele gelten höchstens 24 Stunden Datenverlust und 4 Stunden Wiederanlauf. Vertraglich zugesicherte Werte vereinbaren wir im Enterprise-Tarif.

Ein gestohlener Datenbankauszug gibt Ihre Zugänge nicht her

Konten-Passwörter liegen ausschließlich als scrypt-Hash, API-Token ausschließlich als HMAC-SHA256-Prüfwert. Hinterlegte Anbieter-Schlüssel werden je Mandant mit AES-256-GCM verschlüsselt. Beim Ablegen von Erinnerungen greift eine technische Sperre gegen eindeutige Geheimnismuster wie private Schlüssel, API-Schlüssel und Token-Zeilen. Ein frei im Fließtext formuliertes Passwort erkennt diese Sperre nicht zuverlässig.

Was knowmind heute nicht kann

Die Wissensinhalte auf dem Server sind weder feld- noch datenträgerverschlüsselt; der Schutz läuft über Zugriffskontrolle und Mandantentrennung. Eine Mehr-Faktor-Anmeldung gibt es aktuell nicht, die Zugriffssicherheit stützt sich auf den Anmeldelink per E-Mail und personengebundene Token. Eine Anmeldung über Ihr Firmen-Identitätssystem per OIDC ist vorbereitet und auf Anfrage verfügbar, als Selbstbedienungsweg in der Oberfläche finden Sie sie noch nicht. Ein beauftragter Zertifizierungs-Audit existiert nicht; durchgeführt wurden ein interner Sicherheits-Audit nach OWASP-Orientierung und ein autorisierter externer Penetrationstest.

Betroffenenrechte erfüllen Sie ohne Rückfrage bei uns

Sicherheitsrelevante Vorgänge werden je Mandant revisionsfähig protokolliert, die Vorhaltedauer richtet sich nach dem Tarif und reicht von 30 Tagen bis zu 24 Monaten, im Enterprise-Bereich länger. Für Auskunft und Löschung sind die Werkzeuge eingebaut: vollständiger Datenexport des Arbeitsbereichs als JSON nach Artikel 15 und gezielte Löschung mit protokolliertem Löschgrund über alle Speicherschichten nach Artikel 17. Ob Ihr konkreter Einsatz damit die Anforderungen der DSGVO erfüllt, bewerten Ihre Datenschutzverantwortlichen.

Häufige Fragen

Wo werden unsere Daten physisch verarbeitet?

Auf Servern der Hetzner Online GmbH im Rechenzentrum Nürnberg (NBG1), Deutschland. Die ISO-27001-Zertifizierung gilt für das Rechenzentrum und deckt knowmind als Anwendung nicht ab.

Wie ist sichergestellt, dass unsere Daten nicht mit denen anderer Kunden vermischt werden?

Durch Mandantentrennung auf Datenbank-Ebene mit Row-Level-Security, durchgängig auch für Graph- und Vektorsuche. Die Trennung ist in der Datenbank verankert und wirkt damit auch dann, wenn die Anwendungslogik einen Fehler hat.

Sind die Daten auf dem Server verschlüsselt?

Die Wissensinhalte sind weder feld- noch datenträgerverschlüsselt. Der Schutz läuft über Zugriffskontrolle und Mandantentrennung. Hinterlegte Anbieter-Schlüssel werden je Mandant mit AES-256-GCM verschlüsselt, Passwörter und Token liegen ausschließlich als Hash beziehungsweise Prüfwert. Wenn Verschlüsselung im Ruhezustand für Sie ein hartes Kriterium ist, erfüllen wir es heute nicht.

Gibt es eine Mehr-Faktor-Anmeldung und Single-Sign-On?

Eine Mehr-Faktor-Anmeldung gibt es aktuell nicht. Eine Anmeldung über Ihr Firmen-Identitätssystem per OIDC ist vorbereitet und auf Anfrage verfügbar.

Ist knowmind zertifiziert?

Ein extern beauftragter Zertifizierungs-Audit existiert nicht. Durchgeführt wurden ein interner Sicherheits-Audit nach OWASP-Orientierung und ein autorisierter externer Penetrationstest; die Team-Funktion wurde zusätzlich gegen Angriffsannahmen geprüft.

Wie belastbar ist die Wiederherstellung im Ernstfall?

Gesichert wird täglich mit Integritätsprüfung, eine räumlich getrennte Zweitkopie liegt vor, und die Wiederherstellung lief am 15. Juli 2026 erfolgreich durch. Als Ziele gelten höchstens 24 Stunden Datenverlust und 4 Stunden Wiederanlauf; vertraglich zugesicherte Werte vereinbaren wir im Enterprise-Tarif.

Können wir knowmind in eigene Systeme einbinden?

Ja. Es gibt acht dokumentierte Anbindungswege über das Model Context Protocol und eine REST-Schnittstelle. Der Client ist unter Apache-2.0 quelloffen, die gehostete Plattform ist ein proprietärer Dienst.

Wie erfüllen wir Betroffenenrechte?

Über den eingebauten Datenexport als JSON und die gezielte Löschung mit protokolliertem Löschgrund über alle Speicherschichten. Sicherheitsrelevante Vorgänge sind revisionsfähig protokolliert.

Prüfen Sie die Angaben, bevor Sie entscheiden

Im Prüfbereich steht jede Aussage dieser Seite mit ihrer Quelle und ihrem Datum. Lassen Sie Ihre IT und Ihren Datenschutz die Angaben bewerten, und starten Sie danach einen begrenzten Piloten mit festem Ablauf und definiertem Erfolgskriterium.

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