Ist der Privat-Tarif wirklich dauerhaft kostenlos?
Ja. Privatpersonen bekommen knowmind ohne Zahlungsdaten und ohne Trial-Ende. Im Privat-Tarif sind bis zu 2.500 Erinnerungen enthalten — dazu die vollständige API, die CLI und der MCP-Server, sodass Sie knowmind direkt in Claude Desktop, Cursor, ChatGPT oder einem eigenen Skript verwenden können. Wer das Tool ernsthaft nutzt und freiwillig spenden möchte, kann das im Dashboard oder über den Footer.
Wie funktioniert die Abrechnung pro Person?
Im Business- und Business-API-Tarif ist eine Person im Grundpreis enthalten. Jede weitere Person im selben Arbeitsbereich kostet vier Euro pro Monat zusätzlich. Alle Personen teilen sich denselben Wissensbestand, die Rollen sind je Person konfigurierbar.
Was bedeutet „eigene KI-Schlüssel mitbringen”?
Sie hinterlegen Ihren eigenen Anbieter-Schlüssel — etwa für Claude, ChatGPT, Gemini oder Mistral. knowmind nutzt ihn nur für Ihre Anfragen. Die KI-Kosten zahlen Sie direkt beim Anbieter und nicht bei uns. Wir verrechnen keine Inferenz mit. Im Branchen-Jargon heißt dieses Modell BYOK (Bring Your Own Key).
Kann ich im kostenlosen Tarif auch skripten und die CLI nutzen?
Ja. API, CLI und MCP-Server sind in jedem Tarif inklusive — auch im kostenlosen Privat-Tarif. Nach `knowmind login` können Sie sofort Erinnerungen per REST-API anlegen und abfragen, den MCP-Server in Claude Desktop oder Cursor einbinden oder eigene Skripte gegen die Schnittstelle schreiben. Die einzige Grenze im Privat-Tarif ist das 2.500-Erinnerungen-Limit und das Rate-Limit von 30 Anfragen pro Minute.
Wann lohnt sich Business API?
API und CLI sind in allen Tarifen enthalten — auch kostenlos. Business API lohnt sich, wenn Sie große Abfragevolumina automatisieren, Webhooks benötigen (knowmind soll Ihre Systeme bei neuen Erinnerungen aktiv benachrichtigen) oder Priorität bei der API-Verarbeitung brauchen. Typische Fälle: automatisierter Ingest aus internen Tools, Echtzeit-Trigger in Workflow-Systemen, hohe parallele Request-Raten.
Wo laufen meine Daten?
Auf einem deutschen Server in Nürnberg bei Hetzner. Wenn Sie einen eigenen Schlüssel hinterlegen und ein US-Modell wählen, gehen die KI-Anfragen direkt zu diesem Anbieter — das entscheiden Sie selbst. Eine EU-konforme Variante ist die Anbindung an Mistral, Aleph Alpha oder ein lokales Modell über LM Studio oder Ollama.
Kann ich später wieder weg?
Ja. Im Dashboard gibt es einen Export-Knopf, der alle Erinnerungen und Dokumente als JSON-Datei herunterlädt. Damit lassen sich Inhalte zu einem anderen Anbieter mitnehmen oder lokal weiterverarbeiten. Eine vollständige Konto-Löschung beantragen Sie per E-Mail an info@schuebeler-consulting.de und erhalten die Bestätigung binnen 30 Tagen.
Welche Verfügbarkeits- und Support-Garantien gibt es?
In den Selbst-Service-Tarifen wird keine feste Verfügbarkeit zugesichert. Für Unternehmen mit konkreten Anforderungen an Reaktionszeit, Verfügbarkeit und feste Ansprechperson gibt es den Enterprise-Tarif mit Auftragsverarbeitungs-Vertrag und auf Wunsch einer On-Premise-Variante.
Wer haftet, wenn die KI eine falsche Antwort gibt?
knowmind speichert Ihre Erinnerungen und liefert sie auf Anfrage zurück. Die eigentliche Antwort der KI läuft über Ihren eigenen Anbieter-Schlüssel direkt bei diesem Anbieter. Wir prüfen den Inhalt der KI-Antworten nicht und können für deren Richtigkeit nicht haften. Bei sicherheitskritischen Entscheidungen prüfen Sie KI-Antworten immer gegen die Originalquellen.
Funktioniert knowmind direkt nach der Installation oder muss ich etwas aktivieren?
Direkt nach der Installation. Sobald die CLI mit `knowmind login` einen gültigen Token bekommen hat und der MCP-Server in Ihrem KI-Werkzeug eingetragen ist, stehen alle Werkzeuge im `mcp__knowmind__`-Namespace zur Verfügung. Sie müssen weder eine Erinnerung anlegen noch eine Konfiguration durchklicken. Empfehlenswert ist nur, einmal `knowmind sync <ordner>` auf einen vorhandenen Notiz-Ordner anzuwenden, damit der Wissensspeicher gefüllt ist und Recall ab der ersten Frage sinnvolle Treffer liefert.
Bei mir öffnen und schließen sich gelegentlich kurze Fenster. Ist das gefährlich?
Nein, das sind die Hintergrund-Prozesse von knowmind, die Markdown-Dateien synchronisieren oder Status abfragen. Auf Windows blitzt dabei manchmal kurz eine Konsole auf, weil knowmind als `.cmd` gestartet wird. Wir arbeiten daran, das per `pythonw`-/`silent-launcher`-Variante zu unterdrücken. Bis dahin: Sie können das Fenster ignorieren, es schließt sich von selbst.
Brauche ich für jede Sitzung einen neuen Magic-Link?
Nein. Nach einmaligem Anmelden bleibt eine Sitzung 30 Tage gültig (Browser-Cookie). Erst wenn Sie aktiv abmelden oder die Cookies löschen, brauchen Sie wieder einen neuen Magic-Link. Wer das nervig findet, kann zusätzlich ein Passwort hinterlegen (aktuell in Vorbereitung) oder über die CLI mit einem API-Token arbeiten, das beliebig lange gültig bleibt.
Warum muss ich für den Wissensgraphen ein eigenes Passwort eingeben?
Der Wissensgraph wird in NeoDash dargestellt — einer eigenständigen Visualisierungs-Oberfläche, die direkt mit der Neo4j-Datenbank per Bolt-Protokoll spricht. Dieses Protokoll kennt keinen Magic-Link, sondern nur Benutzername/Passwort. Sie finden das Passwort im Cockpit unter Profil. Wir prüfen, wie wir die Anmeldung dort vereinheitlichen können (token-basierter Bolt-Zugang).
Wird mein Wissensspeicher auch zum KI-Anbieter geschickt?
Nicht automatisch. knowmind speichert Ihre Erinnerungen ausschliesslich auf unserem Server in Nürnberg. Sobald Sie eine Frage an Ihre KI stellen, sucht knowmind die fünf bis zehn relevantesten Erinnerungen und schickt nur diese als Kontext an den von Ihnen gewählten KI-Anbieter (Claude, ChatGPT, Gemini). Der Rest Ihres Wissensspeichers bleibt bei uns. Im Audit-Log sehen Sie genau, was wann abgefragt wurde.
Was passiert, wenn der Anbieter ChatGPT/Claude die Anfrage trotzdem speichert?
Das liegt im Bereich des jeweiligen Anbieters und können wir nicht verhindern. Wer das ausschliessen möchte, hinterlegt einen API-Schlüssel von einem Anbieter mit no-train-Garantie (etwa Anthropic API-Plan oder Mistral La Plateforme mit aktivierter Datenschutz-Option) und vermeidet die Verbraucher-Apps von OpenAI und Anthropic für sensible Anfragen.
Ich nutze knowmind seit einer Stunde, sehe aber im Audit-Log nur wenige Einträge. Funktioniert das überhaupt?
Es funktioniert. Das Audit-Log protokolliert alle Schreib- und Lesevorgänge auf Ihrem Wissensspeicher: Anlegen, Aktualisieren, Suchen, Verknüpfen, Token-Erstellung, Login. Reine Lesevorgänge eines bereits angemeldeten Browsers (Cockpit-Klicks) lösen keinen Eintrag aus. Sichtbar werden vor allem MCP-Aufrufe (Ihre KI fragt knowmind), API-Token-Aktionen, Login/Logout und Konfigurationsänderungen. Wenn Sie heute nur einen Login gemacht haben, sehen Sie einen Eintrag.
Kann ich knowmind ohne Internet nutzen?
Aktuell nein — der Wissensspeicher liegt auf unserem Server, und auch die KI-Anbieter brauchen Internet. Im Enterprise-Tarif gibt es eine On-Premise-Variante, die komplett in Ihrer eigenen Infrastruktur läuft (Docker-Compose oder Kubernetes). Eine reine Offline-Variante für Einzelnutzer ist nicht geplant — der Aufwand für sichere lokale Datenhaltung übersteigt den Nutzen für die meisten Anwendungsfälle.
Wieviel Speicher verbraucht mein Wissensbestand?
Etwa 10 bis 20 KB pro Erinnerung (Text plus Vektor-Index plus Beziehungen). Ein typischer Mittelstands-Arbeitsbereich mit 1.000 bis 2.000 Erinnerungen liegt bei 20 bis 40 MB. Den genauen Wert sehen Sie im Cockpit unter Statistik im Block Speicherbedarf.
Was passiert mit meinem Konto, wenn ich kündige?
Sie können Ihre Daten jederzeit als JSON exportieren (Knopf im Cockpit). Nach Kündigung bleibt der Arbeitsbereich 30 Tage in einem read-only-Zustand, damit Sie nachträgliche Exporte machen können. Danach werden alle Daten endgültig gelöscht — Postgres, Neo4j und die Vektor-Indizes. Eine Bestätigung der vollständigen Löschung erhalten Sie per E-Mail.