Für Unternehmen
Anmeldung über das Firmenverzeichnis, Wissen nach Abteilungen getrennt, jeder Zugriff nachweisbar — und das Ganze unter Ihrem Namen.
Ab einer bestimmten Größe ändert sich die Frage. Es geht nicht mehr darum, ob die KI das Firmenwissen kennt, sondern wer welches Wissen sehen darf, wie sich das belegen lässt und wie die Anmeldung in die vorhandene Benutzerverwaltung passt. Diese vier Punkte beantwortet knowmind mit denselben Funktionen, die auch der Einzelnutzer bekommt — freigeschaltet über den Tarif, nicht über eine zweite Fassung der Anwendung.
Ihre Leute melden sich an, wie sie es gewohnt sind
Sie hinterlegen Ihr Firmenverzeichnis über OpenID Connect — Entra ID, Okta oder Keycloak — und tragen die Mailbereiche Ihres Unternehmens ein. Wer eine Adresse aus einem dieser Bereiche eingibt, wird zur Anmeldung Ihres Unternehmens geleitet, ohne einen zweiten Knopf drücken zu müssen. Rollen lassen sich aus den Gruppen Ihres Verzeichnisses übernehmen; gehört jemand zu mehreren, gilt die stärkste. Auf Wunsch sperren Sie den Anmelde-Link per Mail für Ihre Mailbereiche, sodass nur noch der Weg über Ihr Verzeichnis bleibt.
Wissen gehört zu Abteilungen, nicht zur ganzen Firma
Eine Domäne ist ein Wissensbereich: eine Abteilung, ein Produkt, ein Standort, ein Projekt. Sie legen Domänen an, ordnen Menschen zu und legen Unterlagen hinein. Beim Abruf sieht jede Person nur die Domänen, zu denen sie gehört, dazu die Unterlagen, die keiner Domäne zugeordnet sind. Wer zu keiner Domäne gehört, sieht ausschließlich Unzugeordnetes. Verwalter sind davon nicht ausgenommen — wer Domänen einrichtet, muss ihren Inhalt nicht lesen dürfen.
Jeder Zugriff ist nachweisbar, auch gegenüber uns
Das Zugriffsprotokoll hält fest, welcher Zugang wann welche Unterlagen abgerufen hat. Es lässt sich nicht ändern: Die Datenbank weist jede Änderung ab, jede Zeile hängt rechnerisch an ihrer Vorgängerin, und der Stand der Kette wird stündlich einem unabhängigen Zeitstempeldienst vorgelegt. Dessen Bescheinigungen holen Sie ab und bewahren sie auf. Damit können Sie eine nachträgliche Änderung des Protokolls nachweisen, ohne sich auf eine Auskunft von uns zu verlassen.
Nach einem Vorfall haben Sie die Antwort in Minuten
Die Auskunft zeigt für einen gewählten Zeitraum zwei Sichten auf dieselben Daten: was ein bestimmter Zugang gezogen hat, und wer eine bestimmte Unterlage gezogen hat. Der Zeitraum ist Pflicht, und der Umfang der Ausgabe ist wählbar — von der sparsamen Fassung ohne Netzkennung und Anfrageinhalt für eine Auskunft an Dritte bis zur vollständigen für einen Prüfer, der die Kette selbst nachrechnet.
Unter Ihrem Namen, nicht unter unserem
Name, Logo und Akzentfarbe hinterlegen Sie selbst; sie erscheinen im Cockpit und in den Systemmails an Ihre Mitarbeitenden. Ein Firmengedächtnis, das wie ein fremdes Werkzeug aussieht, wird auch wie eines behandelt.
Was heute noch nicht geht
Die Nutzerbereitstellung über SCIM ist vorbereitet, aber noch nicht verfügbar: Zugänge legen Sie also an und entziehen sie über Ihr Verzeichnis, die Sperrung wirkt beim nächsten Anmeldeversuch. Für sehr hohe Schreiblast gilt eine Grenze der heutigen Bauart, weil die Nachweiskette je Arbeitsbereich der Reihe nach schreibt. Beides steht auf dem Plan, und wir sagen es lieber vorher als im Betrieb.
Technisch im Detail
- Anmeldung über OpenID Connect je Arbeitsbereich, Rollen aus Verzeichnisgruppen
- Mailbereiche steuern die Weiterleitung; der Anmelde-Link lässt sich für sie sperren
- Domänen als Baum, Zugehörigkeit mit Rolle, Zuordnung der Unterlagen beim Ablegen
- Filterung vor der Bewertung der Treffer, dazu eine Endprüfung über alle Suchstufen
- Zugriffsprotokoll mit Hash-Kette, Zeitstempel nach RFC 3161, Belege zum Abholen
- Auskunft für einen Vorfall nach Zeitraum, Zugang oder Unterlage, als JSON oder CSV
- Ausgabeumfang wählbar: sparsam für Dritte, vollständig für einen Prüfer
- Name, Logo und Akzentfarbe je Arbeitsbereich