Aufgaben

Konnektoren einrichten

Ein Konnektor bringt Wissen dorthin, wo es gebraucht wird, ohne dass jemand es abtippt. Wird ein Jira-Vorgang abgeschlossen, steht seine Lösung mit dem nächsten Abruf im Gedächtnis.

Was ein Konnektor tut — und was nicht

Er zieht nichts aus Ihren Systemen ab. Er nimmt entgegen, was ein Mensch als geklärt markiert hat: den abgeschlossenen Vorgang, die entschiedene Frage. Deshalb braucht er keine Leserechte in Jira, keine Abstimmung mit der Systemverwaltung und kopiert keine Bestände in einen zweiten Index.

Wer eine vollständige Spiegelung seiner Quellsysteme sucht, ist bei einer Unternehmenssuche besser aufgehoben. knowmind hält die geklärte Fassung bereit, damit ein Assistent sie findet, statt bei jeder Aufgabe die widersprüchlichen Rohquellen zu durchsuchen.

Jira in vier Schritten

  1. In knowmind unter Konnektoren auf Jira klicken, benennen und eine Domäne wählen. Die Domäne entscheidet, wer das aufgenommene Wissen später findet.
  2. Die angezeigte Empfangsadresse übernehmen. Sie enthält ein Geheimnis und gehört behandelt wie ein Passwort.
  3. In Jira unter Einstellungen → System → Webhooks einen Webhook anlegen, die Adresse eintragen und das Ereignis Issue updated auswählen.
  4. Einen Vorgang abschließen. Er erscheint innerhalb weniger Sekunden im Eingang des Konnektors.

Ein Anmeldedialog gegen Jira ist nicht vorgesehen und auch nicht nötig. Das ist der praktische Vorteil: Die Einrichtung dauert Minuten statt einer Abstimmung mit der IT-Abteilung.

Was aufgenommen wird

Aufgenommen wird ein Vorgang, sobald er in einen Endstatus wechselt — voreingestellt sind die üblichen deutschen und englischen Bezeichnungen, eigene lassen sich eintragen. Der Eintrag enthält Zusammenfassung, Aufgabenbeschreibung, den Abschlussgrund, den Bearbeiter und einen Verweis auf den Vorgang. Kommentare kommen mit, sofern Jira sie im Ereignis mitsendet.

Wird derselbe Vorgang später erneut abgeschlossen, ersetzt die neue Fassung die alte. Es entstehen keine Dubletten, und der Abruf trifft immer den aktuellen Stand.

Prüfen, was ankommt

Jedes eingegangene Ereignis steht im Eingang des Konnektors, mit Zeitpunkt, Vorgang und Ergebnis: aufgenommen, übersprungen oder gescheitert samt Grund. Übersprungen heißt, dass das Ereignis keinen Abschluss darstellte — etwa eine Textänderung. Jede Aufnahme erscheint zusätzlich im Zugriffsprotokoll.

Weitere Quellen

Slack, E-Mail, GitHub, Confluence und Microsoft Teams sind entworfen und folgen demselben Muster: markieren statt absaugen. Sie erscheinen in der Übersicht, sobald sie nutzbar sind.

Verfügbarkeit

Konnektoren gehören zum Team-Tarif und darüber. Im Team-Tarif lassen sich zwei einrichten, im Business-Tarif zehn. Tarife ansehen.