Aufgaben

Einrichtung für Unternehmen

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge: Anmeldung an das Firmenverzeichnis hängen, Domänen anlegen, Wissen zuordnen, Erscheinungsbild setzen. Jeder Schritt wirkt für sich; wer nur einen davon braucht, richtet nur diesen ein.

1. Anmeldung über das Firmenverzeichnis

Voraussetzung ist eine Anwendungsregistrierung in Ihrem Verzeichnis (Entra ID, Okta, Keycloak). Legen Sie dort eine Anwendung an und notieren Sie Anwendungskennung und Geheimnis. Die Entdeckungsadresse endet auf /.well-known/openid-configuration.

  1. Im Cockpit Verwaltung → Anmeldung über das Firmenverzeichnis öffnen.
  2. Anzeigename, Entdeckungsadresse, Anwendungskennung und Geheimnis eintragen. Bei den Mailbereichen tragen Sie die Domänen Ihrer Mailadressen ein, etwa firma.de. Ein führender Punkt schließt Unterbereiche ein: .firma.de deckt auch werk1.firma.de ab.
  3. Speichern. Die Seite zeigt danach die Rückrufadresse — tragen Sie sie in Ihrem Verzeichnis als Umleitungs-URI ein.
  4. Testen: Auf der Anmeldeseite eine Adresse aus einem hinterlegten Mailbereich eingeben. Sie werden zu Ihrem Verzeichnis geleitet, ohne einen zweiten Knopf zu drücken.

Rollen können aus Ihren Gruppen kommen. Tragen Sie je Zeile Gruppenname = Rolle ein; gehört jemand zu mehreren Gruppen, gilt die stärkste Rolle. Die Eigentümerschaft wird über Gruppen nie vergeben — wer den Arbeitsbereich besitzt, bleibt eine Entscheidung in Ihrem Unternehmen.

Der Schalter Anmelde-Link sperren verbietet für Ihre Mailbereiche den Weg per Mail. Setzen Sie ihn erst, wenn die Anmeldung über das Verzeichnis nachweislich funktioniert.

2. Domänen anlegen

Eine Domäne ist ein Wissensbereich: eine Abteilung, ein Produkt, ein Standort, ein Projekt. Sie legen sie unter Verwaltung → Domänen an. Der Kurzname bleibt nach dem Anlegen unverändert, weil er später in Aufrufen steht.

Ordnen Sie Personen zu. Wer zu keiner Domäne gehört, sieht beim Abruf nur Unterlagen, die keiner Domäne zugeordnet sind. Verwalter des Arbeitsbereichs sind davon nicht ausgenommen: Domänen zu verwalten und ihren Inhalt zu lesen sind zwei verschiedene Dinge.

Solange kein Arbeitsbereich Domänen hat, wirkt nichts davon — der Abruf verhält sich wie bisher. Die Grenze entsteht mit der ersten Domäne.

3. Wissen einer Domäne zuordnen

Beim Ablegen geben Sie den Kurznamen mit. Ihr KI-Werkzeug übergibt ihn als Feld domain:

knowmind_store_memory({
  title: "Preisliste 2026",
  content: "…",
  domain: "vertrieb"
})

Ein unbekannter Kurzname wird übergangen, und die Unterlage bleibt ohne Domäne. Sie in eine geratene Domäne zu legen wäre die schlechtere Antwort: Falsch einsortiertes Wissen fällt niemandem auf, fehlendes schon.

4. Nach einem Vorfall Auskunft geben

Unter Protokoll → Auskunft für einen Vorfall tragen Sie einen Zeitraum ein und erhalten zwei Sichten: was ein bestimmter Zugang gezogen hat, und wer eine bestimmte Unterlage gezogen hat. Über die Schnittstelle:

GET /api/audit/incident?from=2026-08-15&to=2026-08-17
GET /api/audit/incident?from=2026-08-15&wissen=Preisliste&format=csv

Für Auskünfte an Dritte nehmen Sie den sparsamen Umfang: GET /api/audit/export?from=…&fields=minimal liefert Zeitpunkt, Vorgang und Zugang ohne Netzkennung und ohne Anfrageinhalt.

5. Eigenes Erscheinungsbild

Unter Verwaltung → Eigenes Erscheinungsbild hinterlegen Sie Name, Logo und Akzentfarbe. Übernommen werden nur Adressen über https und Farben als Hex-Wert. Der Absender der Systemmails bleibt vorerst der Standard, weil eine eigene Absenderadresse voraussetzt, dass Ihre Domäne für unseren Versand freigeschaltet ist.

Was noch nicht geht

Die Nutzerbereitstellung über SCIM ist noch nicht verfügbar. Zugänge entstehen also bei der ersten Anmeldung, und ein Austritt wirkt, sobald Sie die Person in Ihrem Verzeichnis sperren — offene Sitzungen laufen aus.

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